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Tatarwood's Just Nell's Blue Queen

Hallo Zusammen

Darf ich mich kurz vorstellen, mein Name ist Tarawood’s Just Nell’s Blue Queen. Ich habe am 26. Oktober 2010 in Hämikon LU, im Zwinger Tarawood’s, das Licht der Welt erblickt. Meine Fellfarbe nennt sich Bluemerle-Tan. www.tarawoods.ch.

Meine Mutter Nell (Bronwen Orla) hatte bereits Erfahrung in ihrem Mutterberuf und sorgte sich bestens um uns. Am Anfang war es in der Umgebung noch so dunkel. Ich hatte 3 Schwesterchen und 4 Brüderchen. Sie hingen meist schon an der Zitze, welche auch ich ergattern wollte. Die Tage an der Milchbar vergingen für meinen Geschmack viel zu schnell. Bald kam schon die erste Nahrung aus dem Napf.

Inzwischen wurden wir bereits öfters von verschiedenen Leuten besucht und begutachtet. Sie sassen in unserem Zimmerchen und tauschten sich über Hunde, Nachkommen und diverse andere vierbeinige Themen aus. Manchmal hätte ich mir einfach gewünscht, dass ich in Ruhe weiterschlafen kann. Ohne, dass mich jemand in die Hände nimmt, mich aus dem warmen Bettchen hebt oder ähnliches.

Ich wurde bereits nach meinen ersten 14 Lebenstagen von 2 Leuten besucht. Sie begrüssten zuerst alle anderen, grossen Artgenossen ausserhalb unseres Zimmers und sprachen mit Petra über diverse Sachen. Dann betraten natürlich auch diese Leute unser Reich. Petra hob mich sanft aus dem wärmenden Welpenbündel und sagte zu den Zweien, dass ich als Hündin noch zu haben sei. Die grossen Artgenossen starrten durch das Gitter und überwachten jeden Vorgang genau.
Die Frau nahm mich sanft zu sich und freute sich riesig über diesen Entscheid. Sie sagte auch, dass dies für sie ein erfüllter Traum sei. Was immer sie damit meinte. Ich roch ein wenig an ihren Händen und irgend etwas aus Stoff und wollte gerne wieder zurück zu meinen Geschwistern.

Die Tage vergingen, wir hatten die Augen geöffnet, lernten zu gehen und bewegten uns langsam aus der Wurfkiste in den grossen Wohnzimmerauslauf. Bald schon entdeckten wir das Spielen untereinander und erkundeten den Wintergarten und später auch den Garten. Im Garten standen allerlei lustige Sachen, welche Thomas uns Welpengerecht geschreinert hat. Wir wuchsen heran, waren gefrässig und verteidigten bereits ergatterte Spielzeuge und Kauknochen. Ausser Mami Nell kam mal wieder vorbei, dann fehlten die Kauknochen. Nach und nach besuchten uns auch die älteren Geschwister aus den vorgängigen Würfen und anderen Kameraden/innen zur Abwechslung. Speziell lustig war das Spiel mit Fanny, der Katze. Sie lernte uns Welpen prima mit Katzen umgehen und wenn wir müde genug waren schlief sie sogar bei uns. Viel zu schnell verging die Zeit im Tarawood’s-Heim mit Geschwistern, Familie Bieri und all den anderen Hundegefährten.

In all der Zeit besuchten mich immer wieder diese beiden Menschen, welche auch einen Hundegeschmack an sich trugen. Sie streichelten mich und meine Geschwister und riefen mich vermehrt unter dem Namen Blue. Irgendwie merkte ich, dass ich die Zwei mag und begrüsste sie dann freudig wenn sie kamen.

Die Weihnachtszeit rückte näher und langsam kamen die Tage der Abreise und Trennung. Ich wurde zusammen mit einem Schwesterchen am letzten Tag des alten Jahres abgeholt. Die beiden Menschen begrüssten uns freudig und setzten sich mit Familie Bieri nochmals an den Tisch. Wir durften auch kurz mit dem Rudel durch die Stube kurven. Dann warteten wir im Welpengehäge geduldig auf die Abreise.

Ich wurde von der Frau nach draussen getragen, wo ich noch zu einem „Bisi“ aufgefordert wurde und danach in eine Boxe gebracht, welche mir völlig fremd war. Wie lauter ich heulte umso lauter bellte meine neue Hundegefährtin hinten im Auto mit. Die Frau beruhigte dann die Situation etwas und Petras Tochter Tamina brachte mir noch einen meiner geliebten Kauknochen zur Ablenkung. Die Heimfahrt war etwas aufregend und löste bei mir sogar Durchfall aus. Puuuhh das war ein flaues Gefühl im Magen.

Im neuen Heim erkundete ich dann zuerst den Garten und dann das Wohnzimmer. Aika begleitete mich mit überwachenden Augen und I-Mac betrachtete alles aus Distanz. Ich bekam rasch zu spüren, dass Aika Herr im Haus war. Daran gab es nichts zu rütteln. All meine Versuche daran etwas zu ändern scheitern bis heute kläglich. Aber ich bin froh um Aika und I-Mac. Sie haben mir schon viel beigebracht und geben mir auch die nötige Sicherheit.

Nach wenigen Tagen fuhren wir dann schon das erste mal in den Kindergarten. Dort, lernte ich noch andere Gefährten mit komischen Fellfarben und Hängeohren kennen. Zudem waren sie kleiner und grösser als ich. Unterdessen kenne ich sie schon bestens und spiele wöchentlich mit ihnen. Auch die Gehorchsamkeitsübungen mache ich schon toll mit.

Ich habe mich nun bei Urs, Nadia, Aika, I-Mac und den beiden Büsis bestens eingelebt. Ich darf überall mit und habe nochmals schöne Tage im Schnee erlebt. Einmal waren wir sogar auf einem Sessellift und nachher fuhren wir mit dem Schlitten ins Tal. Ich wurde einfach in den Rucksack gepackt. Naja, so geht’s auch.

Als Welpe kann das Leben doch soooo spannend sein. Nadia hat mir versprochen, dass wir dann auch bald an Junghund- und Erziehungskursen teilnehmen. Sie kennt da so eine Hundeschule in Bättwil. Die nennt sich Dreyländeregg. Bin ja mal gespannt was mich dann dort erwartet. Also Freunde, bis dann, Ihr trefft mich bestimmt mal an mit meinen Freunden Aika, I-Mac, Nadia und Urs.

Eure Blue

 

 
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