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Military, Mobility, Postenlauf oder Plauschparcours

 

Was hast Du gesagt? Military, Plauschparcours? Was ist das?

Bei diesen Anlässen handelt es sich um Hundespaziergänge mit einer Marschzeit von ca. 2 Stunden. Ob mit Kinderwagen möglich, Leinenpflicht, ect., kann beim Veranstalter angefragt werden, wenn es dieser nicht schon in der Ausschreibung festhält. Am Start, Ziel und unter-wegs befinden sich Posten, welche man mit den Hunden erledigen muss, resp. darf. An den meisten Anlässen, sind es 10 Posten. In der Regel, darf man sich auch mit mehreren Hunden anmelden oder ein Hund darf auch von einer Familie geführt werden (ausser, die Bestimmungen lauten anders). Das Postenblatt wird von den Teilnehmern mitgeführt und an jedem Posten abgegeben.

Wir sind mit unseren Hunden schon öfters gestartet und haben die lustigsten und interes-santesten Aufgaben angetroffen. Die meisten Aufgaben sind für den Hund, wenige wiederum für den Besitzer. Mein Hund I-Mac macht immer wieder gerne mit und zeigt sich motiviert. Er freut sich richtig über diese spielerische Arbeit. Sei dies, wenn er hinsitzen muss und sich nicht einmischen darf, wenn ich mit Tennisbällen spiele (ooohh.. wie gemein). Oder wenn er ruhig im Leiterwagen sitzen muss, während ich ihn durch einen Parcours ziehe (Brav). Das Apportieren von Gegenständen macht er von mal zu mal besser. Auch seine Konzentration verbessert sich zusehends. Sogar die Kunststücke sind uns auf Wunsch des Postenver-antwortlichen gelungen und das Plastiklabyrinth hat ihn nicht aus der Ruhe gebracht. Er hat mich darin sofort wieder gefundenJ. Selbst, das Abrufen mitten durch gefüllte Futternäpfe erledigte er locker (holt lieber das Goddi bei mir).

Für I-Mac haben diese Military oder Postenläufe, ect. schon viel gebracht. Da er als Border Collie im Trieb sehr hoch ist und sich gerne von anderen, sich bewegenden und rennenden Hunden ablenken lässt, sind diese spielerischen Übungen immer wieder gut die Arbeit zwischen ihm und mir zu fördern. Ohne jeglichen Druck, mit viel Motivation (fühle mich manchmal wie ein Zirkusclown) versuchen wir die Aufgaben zu bewältigen. Meistens gelingt es, manchmal nicht (auch nicht tragisch).

Aber auch das Gehirn des Hundeführers ist gefragt. So bekamen wir doch schon an zwei Militarys, im Ziel, Fotos vorgelegt und mussten sagen, ob und was wir unterwegs gesehen haben. Oder mussten die Bilder anschauen und am Schluss auf der Karte eintragen, wo die Fotos geschossen wurden. Ebenso wurden wir nach der Anzahl Ballons gefragt, welche unterwegs aufgehängt waren (Huch, wo hingen die?).

Mein Freund und ich geniessen diese Art Spaziergänge immer wieder. Vor allem auch, weil man dabei immer wieder in andere Gegenden kommt und die Verbindung zwischen Halter und Hund gefördert wird. Oft begleiten uns noch Silvia, ihr Freund Markus und unser Kollege Riccardo mit ihren Hunden. So spazieren wir gemütlich unter Gleichgesinnten und konkur-renzieren uns an den Posten mit Gelächter. Der Sieger unter uns zahlt im Ziel eine Runde Getränke (meistens blüht dies Silvia oder meinem Freund Urs). I-Mac und ich können uns mit wenigen Punkten Unterschied vor dem Zahlen drückenJ.

Es ist immer wieder toll, dass Vereine solche Military, Mobility, Postenläufe oder Plausch-parcours organisieren. Sie betreiben dies mit viel Aufwand und gestalten die Posten einfal-lsreich und mit viel Fantasie.
Diese Vereine haben zwischen 100 und 500 Teilnehmer im Tag. Trotzdem herrscht Ordnung. Ich habe bis heute noch keine aggressiven Hunde angetroffen. Auch der Kot wird aufgenommen und die Leinenpflicht eingehalten. Ausnahmen gibt es überall (messen wir uns nicht an den schlechten Beispielen, sondern machen es selber besser).

Für mich und meinen jungen I-Mac sind diese Art von Anlässen immer wieder willkommen. Ich konnte mit ihm auf solchen Spaziergängen schon viel umsetzen, was auch Übungen aus der Hundeschule enthält.
Es ist auch immer wieder interessant all die Hundeführer/innen mit ihren verschiedensten Hunden (Rassenhunde und Mischlinge von gross bis ganz klein) bei der Arbeit zu be-obachten. Wer eine Hundeschule besucht, kann an diesen Posten sicher profitieren. So waren I-Mac und ich doch schon so manchmal froh, haben wir in der Hundeschule Drey-länderegg oder im Eichmättli die nötigen Kommandos gelernt und konsequent geübt.

Ich finde diese Art von Arbeit auch gut für junge Hunde (ab jährig wegen der Marschzeit) oder ältere Hunde, welche nicht noch oder nicht mehr springen und hüpfen dürfen. So können auch diese Hunde noch schonend und mit Kopfarbeit unterhalten werden. Spazieren gehen wir ja so oder so.

Wer übrigens Interesse hat solche Anlässe zu besuchen findet die Angaben und die durchführenden Vereine unter
www.dogevents.ch - Kurse/Events.

In diesem Sinne noch allen viel Spass und Freude mit Euern Hunden.

Nadia

 

 

 
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