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Mondschein- und Racletteritt 2010

Dieses Jahr hielt sich die Kälte etwas zurück, dafür schaffte der helle Vollmond den Durchbruch nicht ganz, so dass wir unsere Stirnlampen benötigten.

Aber beginnen wir doch noch im Tageslicht. Während Theres und Isabelle ihre Pferde mit dem Transporter zu uns nach Fehren brachten um mit mir von dort aus zu reiten, wurde auch in Seewen, Bretzwil, Nunningen und Büren gebürstet und gesattelt.
Wir ritten zu dritt in Richtung Nunninger Engi, wo uns Kathrin mit ihrer Moescha und Hündin Xena entgegenkam. Aus 3 Freibergern wurde nun zu Jessikas (mein Pferd) Freude 4 Freiberger. Zusammen mit Lia und Moescha ist ein Fest für sie. Sie mag die beiden Stuten über alles. Gut und recht, wenn man sich dann auch mehr oder weniger noch auf die Reiterin konzentrieren würde. So ging es zu viert via Engi rauf auf „den Steinig“. Als wir die Hengstweide überquerten, dunkelte es schon leicht ein. Es gab ein manches Tor zu öffnen und schliessen. Unsere Bordercollies Aika und I-Mac und Xena genossen die Hengste auf der Nachbarsweide aus der Ferne. Die jungen Hengste liessen sich durch unsere Weidüberquerung zu wilden Rennen und Bocksprüngen inspirieren. Der Dreck spickte unter ihren Hufen weg und unsere Pferde verhielten sich zum Glück ruhig und gesittet.

Wie immer durften wir unsere Pferde in frischen Boxen mit bereitliegendem Heu unterbringen. Wir danken an dieser Stelle Stephan Oser und Heidi Rohrbach. Wie immer gab es genug Platz für unsere Vierbeiner.

Einige Gäste ohne Pferde, dafür mit mehreren PS unter dem Sitz, waren bereits eingetroffen und brachten uns Decken und Halfter zum Stall. Die Hunde erhielten auch ihre wohlverdiente Verpflegung. Unterdessen kamen auch die Reiterinnen von der Seewner Seite her. Bald sassen wir gemeinsam im warmen Restaurant und warteten mit knurrenden Magen auf das Raclette. Wie immer ergaben sich diverse Gespräche, meist über Pferde (wen wundert es) und wir hatten es lustig. Beim Anstehen zum Nachfassen kam noch so manches weitere Gespräch zustande, was die Stimmung lockerte.

Die Schwester von Heidi schabte fleissig den Käse und die Teller kamen laufend vorbei und fassten nach. Der Käse war wunderbar. Langsam gönnten sich die Leute noch Kaffee und Desserts, während andere die Zahlungsversuche starteten.

Danach galt es die Pferde wieder zu satteln und sie ordentlich mit dem Leuchtmaterial auszustatten. Wir machten uns wieder über die Hengstweide auf den Heimweg und die Seewner nahmen den ersten Teil zu Fuss in Angriff. Unter dem Hüntenloch verabschiedete sich Kathrin mit Moescha und Xena in Richtung Bretzwil. Dies führte bei Jessika zu Schreikrämpfen. Ihr Wiehern war wahrscheinlich in Nunningen noch zu hören. Und Moescha gab natürlich entsprechend freundlich Antwort. So waren bald nur noch die beiden Freibergerdamen hörbar in der ruhigen Nacht. Leider konnte der Regen nicht warten und wir, die Reiterinnen von Fehren her und die beiden Reiterinnen aus Büren, wurden noch ordentlich nass. Nach dem Versorgen der Pferde waren wir dann gegen 01.00 Uhr doch auch froh ins warme Bett steigen zu können.

Herzlichen Dank der Organisatorin Susanne, ebenfalls ein Merci an Sepp, welcher das Misten und wischen der Ställe übernommen hat und natürlich dem Wirtepaar Oser/Rohrbach für die Bewirtung. Es wird bestimmt auch im Herbst 2011 wieder einen Mondscheinritt geben.

Bis Bald Eure Nadia und Jessika

 

 

 

 
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