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Plauschparcours vom 12.09.2009 in Bättwil

Während Elwira für das Essen und das Sponsoring einen Endspurt hinlegte, änderte Familie Trösch ein letztes Mal die Bestellung bei der Firma Rupp und ich kämpfte noch mit den Finessen des Plauschparcours und der Stafette. Alle Helfer/innen hatten bereits ihren Anteil geleistet oder studierten spätestens jetzt den Einsatzplan oder ihre Postenaufgaben.
Am Samstag, 12. September 2009, war es dann soweit. Haupt- und Nebenzelt standen, das Postenmaterial lag bereit und die Helfer/innen trafen nach und nach ein. Das Festbeizteam richtete sich ein, Denis und Sabine sassen am Start bereit und Roland fuhr mit mir und den Postenleuten an jede Postenstation. Am meisten blieben wohl allen Leuten die schweren Sandsäcke, welche für Posten 5 benötigt wurden. Speziell waren jedoch die Gestelle, welche für das Spiel am Posten 6 gefertigt wurden. In der Zeit, wo sich die Postenleute an ihren Posten einrichteten, kamen bereits die ersten Hundeführer/innen auf den Festplatz und meldeten sich an. Innert kurzer Zeit war der schön geschmückte Zwergposten von Silvia und Pascal Wirz und dessen Kollegin von Teilnehmer/innen umzingelt. Sie warteten, bis ihnen die Aufgabe gestellt wurde. Die meisten Hunde bewältigten das Ziehen des Wägelchens über 10 Meter bestens. Am Posten 2, wo es galt 10 Teppiche zu legen und den Hund jeweils auf dem zu letzt gelegten Teppich ins Sitz zu bringen, standen auch schon einige Vierbeiner Schlange und warteten bis ihre Kollegen weiter gezogen waren. Franziska, Nadine und Kathrin meisterten den Ansturm aber mit Bravur. Als schwieriger entpuppte sich der Posten 3, wo der Hund ins Voran geschickt werden musste um Punkte zu kassieren. Claudia und Jeannine gaben da die nötigen Tipps für ein gutes Gelingen. Dafür gelang es fast jedem Team am Posten 4 mit Salzbretzel im Mund und Hund an der Leine durch die Näpfe zu wandern ohne, dass sich der Kumpel die feinen Frolics ergatterte. Passierte es doch einmal, so füllten Patrick, Philipp oder Sarah den leeren Napf wieder auf. Am Posten 5 half dann oft der Wind ein wenig mit den grossen Gymnastikball ins Rollen zu bringen und auch die kleineren Hunde kämpften mit dem Nivea-Wasserball, welcher auch nicht ganz von selbst über die Stangen rollte. Monika und Alex beobachteten die Tricks der Hundeführer/innen genau. Dann kam er, der Posten aller Posten, die Nr. 6, von Urs selbst geschreinert. Er richtete an diesem Posten mit Franziska Brodbeck zusammen gleich selber die vorbeikommenden Teams. Für die meisten Hunde war es speziell an den Bällen zu ziehen, welche mit Seilen an Petflaschen befestigt waren um so hoch gezogen und in einen Känel abgesetzt werden mussten. Zweifelten wir Anfangs an der Schwierigkeit des Postens, so bewiesen unsere eigenen Hunde in der Testphase, dass es klappt. Und einige Teams bewältigten diese Aufgabe dann fehlerfrei. Hätte man wohl die juchzenden und motivierenden Hundehalter/innen bewertet, so hätte da jeder seine 10 Punkte geholt. Wer glaubte, dass er am Posten 7 etwas lockerer davonkommen würde, der täuschte sich. Es galt dort mit dem Hund 5 Kunststücke zu zeigen ohne mit ihm ein Wort zu reden, es durften also nur Handzeichen verwendet werden. Maruschka und Dieter horchten, ob auch wirklich Stille herrschte. Wenige Meter weiter unten, am Posten 8 richteten Leslie und ihre Kollegin mit strengem Blick die Hunde, welche auf 4 Blumentöpfe stehen und sich ruhig verhalten mussten, während ihr Führer 4 Plättchen unter die Pfoten schob und ein Schal umband. Eine kurze Verschnaufpause dem Bach entlang, da kam auch bereits das neunte der, von Roland Schneitter, schön gestalteten Postenschildern. Da durfte der Hund in einen Pylonenkreis liegen, während der Führer oder die Führerin 10 Runden mit dem Besen und einem Ball um den Hund drehen musste. Salome und Lea zählten fleissig, wie oft der Ball schon um die Pylonen gewischt wurde. Waren die meisten doch erleichtert, als sie am Posten 10 nur noch Hundehaare den Fotos zuordnen mussten und der Hund noch Bälle bringen durfte. Nadine und Nora trugen die letzten Punkte auf dem Blatt ein, bevor dieses im Ziel abgegeben wurde. Die wohl am häufigsten gestellte Frage lautete am Ziel; Wie nennt man nun diese Hunderassen, welche man an jedem Posten erkennen sollte?
In der Zeit, wo Roland bereits die ersten Postenhelfer zurück auf den schönen Festplatz holte, schenkten Beatrice und Monique fleissig Cüpli aus und Elwira gab dem grosszügigen Gabentisch den letzten Schliff und wurde, wie ich selber auch, wohl durchschnittlich alle zwei Minuten irgend etwas gefragt. Nun kamen auch Babs und Ruth in den Stress, weil die Hündeler jetzt noch an der Stafette anstanden und um den ersten Rang kämpften. Jeder wollte sich nochmals nach vorne kämpfen und der Ehrgeiz kam zum Vorschein. Die Zuschauer amüsierten sich in den wunderschönen Klängen der Drehorgel von Hildi. Einige Besucher wollten uns vorzeitig verlassen und erhielten von Elwira einen Preis überreicht. Alle anderen warteten geduldig auf die Rangverkündigung, um sich die Preise von diesem wunderschönen Gabentisch aussuchen zu können. Von einer grossen Weinflasche, über Gutscheine und unzähligen gefüllten, lustigen Einkaufstaschen war alles zu finden.
Roland und Nadia rechneten und rechneten und rechneten, bis dann endlich alle Ränge klar waren. Roland übernahm die Schluss- und Dankesworte und las die Rangliste runter. Innert kurzer Zeit bekam der wunderschöne, reichhaltige Gabentisch seine Lücken und bald standen nur noch einige einzelne Taschen dort. Diese durften sich die zahlereichen Helfer/innen ergattern, welche sich natürlich unheimlich über das grosszügige „Merci“ freuten. Riccardo und Ramon kehrten die letzten Steaks und Würste auf dem Grill. Waltraud schöpfte mit Susi noch die feinen Salate. Im Festzelt wurde von ein paar Gästen noch kräftig konsumiert und die Hundefreunde bedankten und verabschiedeten sich nach und nach.
Zurück blieben nun die Abräumungsarbeiten. Alle packten mit an. Sogar das Hauptzelt konnte noch geräumt werden. Die Uhr zeigte bald Mitternacht, als die letzten Helfer/innen zu Hause ankamen.
Erschöpft aber zufrieden legten wir uns hin. Das Wetter blieb über die ganze Zeit trocken. Nach monatelanger Vorarbeit vor dem Anlass und über 2 Tagen Vorbereitung auf dem Platz, dürfen wir uns wohl alle gegenseitig für diesen gelungenen Anlass danken. Verwandte, Bekannte, Freunde, alle halfen an diesem 12. September 2009 tatkräftig mit. Das Echo unserer Besucher/innen war positiv und die Organisation und vor allem der Gabentisch wurden sehr gelobt.
Ich möchte es an dieser Stelle nochmals nutzen den Organisatoren, Elwira und Roland Schneitter, Roland Schäublin, Waltraud und Riccardo Trösch, meinem Freund Urs Stalder und allen Helfer/innen, welche auch im Hintergrund mitgeholfen haben, wie auch allen Sponsoren nochmals recht herzlich zu danken.
Es war ein gelungener Anlass und ich kann nur hoffen, dass wir es, vielleicht, im 2011 wieder gemeinsam schaffen, wenn es heisst: 5. Plauschparcours 2011 – Hundesport Dreyländeregg, Bättwil.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Euern Hunden einen schönen Herbst.

Nadia Räz

 

 
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