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11. Ride and Bike 2008

Im Schweinwerferlicht und mit Taschenlampen wurden die letzten Vorbereitungen getroffen, bevor das erste Team am Start erschien. Diesmal wurde früh gestartet, da sich 40 Teams zum Anlass gemeldet hatten.
Unter den Teilnehmer/innen befanden sich auch Kinder mit Pony, Pferd und Bike, welche sich nicht scheuten die Erwachsenen zu konkurrenzieren.

Der Reiterverein-Dorneckberg durfte dieses11. Ride und Bike auf dem Hof Hägenberg der Familie Gabi und Karl Scherrer Rebmann in Zwingen ausführen. Von dort aus war es auch geeignet eine Rundstrecke zu finden, welche für gross und klein machbar ist.

Waltraud erschien mit frischen Gipfeln, Sandwich und sorgte für heissen Kaffee. Auch Salat und Kuchen wollten entgegen genommen sein und ihren Platz am Buffet einnehmen.

Die einzelnen Teams konnten sich bereits durch den Festführer mit den Infos und dem Reglement vertraut machen. Zu Beginn durften sie den Geschicklichkeitsparcours bewältigen. Vom Läuten der Glocke war keines der Pferde beeindruckt. Wenn es dann darum ging die Bälle ins Körbchen zu legen, waren die Reaktionen schon unterschiedlicher. Einige Vierbeiner glaubten beim Anblick der Tennisbälle an Äpfel und wollten beim Lösen der Aufgabe behilflich sein, während andere den Abstand zu diesem blauen Fass bevorzugten.
Die Holzbrücke wurde meist, wenn auch ein wenig zögernd bewältig. Der doppelte Vorhang schien, für die meisten Pferde, ein grosses Fragezeichen hervorzurufen. Einige wiederum senkten ihren Kopf und trabten ohne Augenzwinkern hindurch. Dann galt es nur noch das Seil zu öffnen, hindurchzureiten und wieder zu schliessen. Mit dem Deponieren des Korbes war die Aufgabe für Reiter/in und Pferd erledigt.
Ab jetzt war der/die Biker/in gefordert. Er/Sie musste mit dem Korb nun einen Slalom und eine Bretterbrücke bewältigen. Das tönt wohl nicht so spektakulär, wenn nicht erwähnt wird, dass der Slalom eng war und sich auf den Pylonen auch noch Bälle befunden hatten. Zudem war die Weide sehr hügelig und die Bretterbrücke lang. Nach diesen beiden Posten galt es dann die verbleibenden Bälle aus dem Korb zu nehmen und in zwei kleine Kübelchen zu werfen. Ein letzter Spurt zur Glocke und die Zeit wurde gestoppt.

Anschliessend durfte sich das Paar wieder am Anmeldungstisch melden und wurde auf die Rundstrecke geschickt. Ein längeres Stück wurde Schritt geritten um keines der Pferde zu überfordern. Dies war auch ein Vorteil für schwächere Biker/innen. Unterwegs standen immer wieder Schilder, welche die Gangarten vorschrieben. Ein längerer Trababschnitt forderte wohl eher die Biker/innen. Danach folgten Abschnitte, wo auch die Reiter/innen joggen mussten um Tempo zu machen. Am Schluss galt es wieder im Schritt auszulaufen. Unterwegs waren Kontrollposten, welche sich notierten, ob die Gangart eingehalten wurde. Sünder bekamen eine ordentliche Strafzeit aufgebrummt.

Die verschiedenen Kriterien an diesem Anlass hatten für alle Vor- und Nachteile. Man konnte Pferde beobachten, welche es die Geschicklichkeit locker bewältigten. Andere hatten einen zügigen Schritt und machten auf der Strecke Zeit gut. Ebenfalls war der/die Biker/in gefordert. Auch unter ihnen gab es Fahrer/innen, welche den Parcours mit dem engen Slalom in einem Zug bewältigten. Andere drehten noch eine Zusatzrunde um das Abstehen zu vermeiden. Junge Biker, zeigten dort vor allem ihr technisches Können.

Wer Geschicklichkeit und Rundstrecke beendet hatte, konnte sich bei Waltraud und Riccardo Trösch in der Festwirtschaft verpflegen und seine Konkurrenten/innen noch ein wenig beobachten.

Besonders gefallen hat mir, dass sich die meisten Paare beim Bewältigen des Parcours amüsieren konnten und das Geschehen mit Humor nahmen. Reiter/innen, welche ihren Teil bewältigt hatten forderten nun ihre/n Biker/in auf die Punkte zu sammeln. Umgekehrt feuerten die Biker/innen ihre/n Reiter/in an, die Brücke und den Vorhang zu passieren. Am meisten jubelte das Publikum aber, wenn jemand wieder einen Ball in einen der kleinen Kessel traf. Die Kinder machten vor, wie man Bälle zielsicher schiesst.

Nach dem Eintreffen, der letzten Konkurrenten/innen galt es die Resultate sorgfältig auszuwerten und die Rangliste zu erstellen.

Tamara Bisig bereitete unterdessen den Gabentisch für Preisverleihung vor. Dank unseren grosszügigen Sponsoren und Donatoren (siehe Liste) konnten wir einen reichhaltigen Tisch anbieten. Jede/r Reiter/in durfte für seinen Vierbeiner ca. 4,5 Kg Futter und einen weiteren Naturalpreis mit nach Hause nehmen. Auch die Biker/innen konnten Preise mit einem Wert z.T. bis über CHF 150.00 auswählen. Alle staunten über den grosszügigen Sponsorentisch und taten sich bei der Auswahl schwer. Am liebsten hätte man mehrere Sachen eingepackt.

Nach der Rangverkündigung verabschiedeten sich die Leute nach und nach. Die Vereinsmitglieder und wenige Gäste genossen noch einen letzten Kaffee oder Kuchen, bevor aufgeräumt wurde. Als alles wieder in an seinem Ort war, kochte Gabi Scherrer noch Spaghetti. Die Helfer/innen waren unterdessen sichtlich müde aber zufrieden.

Gerne blicken wir auf ein erfolgreiches Ride and Bike zurück und danken ganz herzlich Familie Gabi und Karl Scherrer Rebmann, allen Sponsoren und Donatoren, wie auch unseren Vereinsmitgliedern und externen Helfer/innen. Speziell auch Waltraud und Riccardo Trösch, welche die Festbeiz unter sich hatten und im Hintergrund schon viele Stunden mitgeholfen haben.
Ebenfalls danke ich allen Teilnehmer/innen, welche so pünktlich erschienen sind und alle Anweisungen bestens befolgt haben. Dieser Beitrag hat uns geholfen unseren Zeitplan einzuhalten und den Anlass problemlos durchzuführen.

Wir hoffen, Euch alle in 2 Jahren am 12. Ride and Bike oder in einem Jahr am Patrouillenritt und –fahrt begrüssen zu dürfen. Rangliste und Fotos sind wie immer auf unserer Homepage unter www.reiterverein-dorneckberg.ch zu finden.

 

 

 
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