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Urs und Aika im Sporthundecross

Schon als unser Hund Aika im Oktober 2005 zu uns kam versicherte mir Urs, dass er dann gerne mit ihr joggen wolle. Wir interessierten uns dann nach und nach für die Laufsportarten, welche man mit dem Hund im Team betreibt. Einerseits ist das Canicross welches Kurzstrecken von 4 bis 5 Km ohne Hindernisse enthält. Also eher eine Sprintersportart. Anderseits ist dies der Sporthundecross welcher aus dem Diensthundebiathlon entsprungen ist. Einigen ist diese Sportart sicher von der Hundeschule Allschwil bekannt. Der Sporthundecross wurde ohne Schiessposten und Schutzdienst angeboten. Es gilt also 7 bis 9 Km zu laufen und dazwischen 10 bis 15 Pösten zu absolvieren. Auf der ganzen Strecke ist der Hund mit dem Hundeführer über einen Bauchgurt und eine Leine befestigt, welche mit einem Rückdämpfer versehen ist. So kann es keine Schläge geben, wenn der Hund anzieht. Der Hund darf auch nur im Gstältli laufen, nie am Halsband, weil meistens im Zug läuft.
Unterdessen ist der Sporthundecross beliebt und es wurde der Sporthundecrossverein (www.sporthundecross.ch) gegründet, welcher die Jugend in dieser Sparte fördert und die Schweizermeisterschaft durchführt.
Urs und Aika zeigten sich, in all ihren Läufen, immer als gutes und schnelles Team. So, nahmen sie im 2009 nun die Herausforderung der Schweizermeisterschaft an und konnten sich in allen 3 Läufen SM-Punkte sichern. Seit dem 30. August 2009 sind die beiden definitiv für die Schweizermeisterschaft qualifiziert.
Aika weiss unterdessen genau um was es geht, wenn Urs mit ihr am Start steht. Sie beginnt nun regelmässig zu heulen und jaulen bevor sie losrennen. Wie schnell ein Hund doch versteht was bevorsteht. Immer wieder interessant zu beobachten. Meistens führt die Laufstrecke quer durch den Wald, zum Teil auch über Steine und Wurzeln. Selten werden breite Waldwege angeboten. Unterwegs stehen dann Hindernisse, welche zu durch-, über- oder unterqueren sind. Dies, können Naturhindernisse wie ein Bach, Baumstamm, Holzhaufen, Teich oder Brücken sein. Oder eben gestellte Hindernisse wie Sprungstangen, Tracktorenpneus, Sprungmatten, Pferdetransporter, Schafgitter, Autos, usw.. Es ist wichtig, dass der Hundeführer diese Hindernisse mit seinem Hund zügig aber ohne übermässigen Druck überwinden kann. Die Hindernisse werden jeweils von einem Postenhelfer beobachtet. Sollten sich Wettkämpfer auflaufen, so wird seine Zeit dort gestoppt und gutgeschrieben. Wird ein Posten nicht absolviert, so gibt es Strafzeit. Beim Verlassen der ausgeschilderten Laufstrecke kann die Disqualifikation erfolgen.
Ich begleite Urs und Aika immer und nehme zum Spass ebenfalls teil. Ich bin diese Saison mit dem Schäferhund meiner Kollegin Kathrin gelaufen, weil mein I-Mac Anfangs aus gesundheitlichen Gründen nicht starten durfte. Im letzten Qualifikationslauf startete Urs dann sogar zweimal. Der erste Lauf absolviere er mit Aika und den zweiten Lauf noch mit I-Mac. Ich bewältigte die Strecke dann wieder mit Xena, welche auch Spass gefunden hat an dieser Sportart. Urs legte zwei starke Läufe hin und absolvierte sogar den zweiten Lauf so schnell, dass er Konkurrenten hinter sich lies.
Nun ist viel Lauftraining angesagt, damit wir am 01. November 2009 einen schönen und hoffentlich erfolgreichen Tag geniessen können. Dann findet endlich die Schweizermeisterschaft in Stäfa statt. Ich werde wieder in der offenen Kategorie laufen und hoffentlich auch meinen Spass haben. Wer gerne mehr über diese Sportart wissen will und sich gerne Bilder ansieht, kann diese unter www.sporthudecross.ch finden.
Wir hoffen nun, dass wir alle gesund und fit bleiben und die Saison an der Schweizermeisterschaft erfolgreich beenden können. Drückt uns die Daumen.

Nadia und I-Mac

 

 
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