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Tagesritt in die Allmend

Der Wetterbericht tönte nicht sehr vielversprechend, was mich dazu bewog meine Künste mit der Strohschnur zu testen und den Regenmantel hinter den Sattel zu binden. Gut verknüppelt, an alles gedacht spazierte ich mit Jessika und I-Mac in Richtung Meltingen, wo mich Claudia mit ihrem Sharin erwartete. Gemeinsam machten wir uns über die Höhe in die Nunninger Enge, wo wir schlussendlich noch auf die Seewener Gruppe trafen. Susanne, Jeanine und Nicole hatten bereits, einen längeren Ritt hinter sich als sie auf uns trafen. Im Dietel wurden sie allerdings von Tamara noch mit einem Apero überrascht, was sie für den Weiterritt sicher stärkte. Nun waren wir zu fünft, sorry mit I-Mac zu sechst, unterwegs. Unser Weg führte runter in den Roderis, über die Lehnen in Richtung Brislacher Wald. Die Wolken verzogen sich sogar für kurze Zeit, machten der Sonne Platz und gönnten uns einen trockenen Tagesritt. Wobei gesagt sein muss, dass die Natur ja dringend Wasser gebraucht hätte.
In Ruhe schritten die Pferde durch die Allmend, wo sich Baum und Strauch in einem wunderbaren, saftigen Grün zeigten. Vorbei an der Blockhütte ging es runter in Richtung Baumschule, wo uns dann auch schon Andrea und Urs mit ihren Hunden erwarteten. Sie hatten unterdessen die Anbindvorrichtung montiert. Therese, Bruno und Patrick kamen ebenfalls zu Fuss, während Kathrin und Sandra noch mit ihren Pferden und Hund Xena, zu uns stiessen. Sie kamen aus der Richtung Laufen/Brislach und ritten deshalb separat.
Tja, einen Nachteil hatte das schöne Wetter, welches uns seit Wochen beglückte. Es galt absolutes Feuerverbot in der Öffentlichkeit. Wir wollten ja keinen Waldbrand verursachen und hielten uns selbstverständlich daran. So gab es Salat, Sandwichs, Pommeschips und Chocobiscuits. Dafür war auch gar kein Feuer nötig und es schmeckte in dieser gemütlichen Runde fast genau so gut, wie eine Cervelat vom Feuer. Oder etwa nicht? Susanne nahm ihre Lady gleich mit zur Mittagsrunde, weil sich diese in den anderen Pferden nicht sonderlich wohl gefühlt hätte. Die restlichen Pferde vertilgten das Heu, welches Urs und Andrea mit Aika, Blue und Xena mit dem Leiterwagen durch den Wald zogen. Autos sind bekanntlich im Wald verboten, also sucht man nach anderen Transportmöglichkeiten.
Nun galt es langsam, das Pick Nick einzupacken, die Pferde zu zäumen, die Anbindvorrichtung zu räumen und uns auf den Heimweg zu machen. Diesmal durfte Blue Queen mit mir und Jessika nach Hause spazieren. Ich nahm sie an die Flexileine, was sie sichtlich genoss. Kein einfaches Unterfangen mit einem jungen, lebhaften Hund. Einmal spazierte sie links und einmal rechts vorweg und Jessika liess sich von der Leine neben ihren Ohren nicht im Geringsten beirren. Kathrin und Sandra verabschiedeten sich bereits in einer der ersten Weggabelungen und ritten wieder in Richtung Brislach und Laufen. Als der Weg sich dann in Richtung Kaltbrunnental und Fehren teilte, verlies uns auch die Seewener Gruppe. Nun waren Claudia und ich mit Pferden und Hund wieder alleine und nahmen so noch die letzten Meter vor dem Stall unter die Hufe. Noch immer war der Regenschutz überflüssig und wir kamen tatsächlich auch trocken nach Hause. Knapp eine Stunde später kam der versprochene Wolkenbruch dann doch noch und die Natur bekam ihre verdiente Dusche. Wir danken Andrea für die Organisation, Urs für die Hilfe, Tamara für den Apero und allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen für s’Kommen. Es war ein gemütlicher Tag. Wir sind nächstes mal wieder dabei.

Eure Nadia, Jessika, I-Mac und Blue

 

 
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