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Tagesritt auf den Nunningerberg

Trauten wir nach dem verregneten Samstag, dem Sonntagswetter noch nicht so, umso überraschter waren wir dann über den Sonnenschein.
Schon in den Morgenstunden, als wir die Pferde striegelten, zeigte sich der Himmel von seiner „blauen“ Seite. Jessika genoss es sichtlich gestriegelt zu werden und ihre letzten Winterhaare loszuwerden. Noch einmal die Sattelgurte nachziehen und wir ritten los, in Richtung „Bachtelen“. Dort erwartete uns Theres mit ihrer Anita und ein Hof weiter noch Claudia mit ihrer Miranda. Zu viert überquerten wir den Eichlenberg und trafen in der Engi auf die weiteren vier Reiter, welche aus Seewen und Bretzwil zu uns stiessen. Gemütlich ging es weiter in Richtung Oberkirch, Ruine Gilgenberg, alles rauf zum Ziel, dem Nunningerberg.

Dort erwarteten uns bereits Ursula und Toni, welche den Hüttenschlüssel besorgt, die Anbindvorrichtung vorbereitet und Heu und Wasser mitgebracht haben. Wie üblich, wurde zuerst für das Wohl der Pferde gesorgt und für die Hunde einen geeigneten Anbindplatz gesucht. Anschliessend breiteten die Reiter ihr Essen auf den beiden Tischen aus und setzten sich in die Sonne. Theres bot Dörrfrüchte an, wobei sie merken musste, dass die gedörrten Birnen wohl am meisten Anklang findenJ. Während ich zum Dessert Claudias Angebot, Ragusaschokolade, bevorzugte. Unterdessen war es so warm, dass die Schokolade drohte, sich in Mousse zu verwandeln.

Susanne legte sich noch zum Mittagsschlaf hin, bevor dann Aufbruchsstimmung aufkam. Ich war immer noch mit dem Fotoapparat unterwegs und versuchte durch das Hüttenfenster Ursulas Hund, Bäri, zu fotografieren. Dieser jedoch fühlte sich durch mich gerufen und verlies die Hüte durch das Fenster und wählte fast im gleichen Atemzug den selben Weg wieder retour. Wir mussten alle lachen.

Nachdem die Pferde wieder gesattelt waren, verabschiedeten wir uns von unseren Kollegen und Kolleginnen aus Seewen und Bretzwil. Sie entschlossen sich für den direkten Weg über den Stierenberg zurück nach Seewen. Wir trabten noch auf den Meltingerberg und machten bei diesem traumhaften Wetter eine Zusatzschleife über die Weiden zurück in Richtung Ruine Gilgenberg. Ein letztes Stück entlang der Strasse, dann verabschiedeten wir uns von Claudia, danach von Theres und waren froh, als wir auch aus dem Sattel steigen konnten.

Unsere Hunde waren dermassen müde, dass sie sich gleich flach auf den Boden legten. Jessika wartete geduldig, bis sie Sattel, Zaum und Schuhe los war und freute sich auf die Weide. Dort wälzte sie sich erst mal ausgiebig und genoss das frische Gras.

An dieser Stelle möchte ich mich, im Namen aller Teilnehmer, recht herzlich bei Bruno, Ursula und Toni für die Organisation bedanken. Ebenfalls Susanne für die Reiterführung ab Seewen.
Es ist immer wieder erfreulich, wie viel Einsatz an unseren Anlässen gezeigt wird. Merci.

 

 

 

 
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